19.02.2022

Flexibel wie ein Baum im Wind

Der Sturm hat mich zu einem neuen Beitrag inspiriert. Und zwar möchte ich ein wenig zum Thema Flexibilität und Beweglichkeit schreiben. Unsere Birken im Garten haben mich in den letzten Tagen ziemlich beeindruckt. Welch unglaublichen Kräften sie standgehalten haben bzw. sich flexibel angepasst haben. Ein sehr erstrebenswerter Zustand. Und dies in jeglicher Hinsicht. Egal, ob es um mentale oder körperliche Beweglichkeit geht. Anpassungsfähigkeit ist in allem Bereichen ein großer Vorteil. Je starrer wir sind -egal ob unsere physischen Strukturen oder unsere psychischen Einstellungen- desto schwerer haben wir es. Im Grunde ist das sture Festhalten immer ein Kampf gegen Windmühlen. Nehmen wir die Birke als Beispiel. Würde sie sich nicht flexibel dem Wind anpassen, würde dieser sie mühelos zum Zerbersten bringen.

Auch wir profitieren von einer solchen Flexibilität. Leben ist ein ewiger Lernprozess, bei dem wir zu jedem Zeitpunkt, wie eine Birke im Wind, mit einer unerwarteten Windböe rechnen sollten. Je starrer wir uns neuen Inhalten verschließen und uns in unserer Realität zurückziehen, desto spröder werden wir.

Neben der mentalen Ebene gibt es aber auch eine sehr interessante und wichtige Form der Flexibilität, der ich mich nun für den restlichen Text widmen möchte. Und zwar unserer körperlichen Beweglichkeit. Das Problem des modernen Homo Sapiens ist seine bevorzugte Körperhaltung: das Sitzen. Hierbei dominiert das Problem des verkürzten Hüftbeugers, der in der Position des Sitzens eigentlich nichts Halbes und nichts Ganzes tut. Und das auch noch passiv. Kurz: die Position des Sitzens gibt es evolutionär nicht. Der Steinzeitmensch hat gehockt. Hierbei ist die die Hüfte in einer anderen Stellung. Außerdem wird der Gluteus Maximus -unser Popo- in dieser Hock-Position nicht im gedehnten Zustand mit dem unserem Körpergewicht gequetscht.

Unser modernes Sitzen hat noch weitere Nachteile: Durch die Beinposition und den abgewinkelten Zustand ist der Rückfluss des Blutes aus den Beinen nicht optimal. Außerdem haben wir vor dem Computer eine sehr ungünstige Haltung der oberen Wirbelsäule, Brust und Schultern. Wir kauern mehr oder weniger zusammen gefallen mit verkürzter Brustmuskulatur und mit nach vorne gestreckter Halswirbelsäule vor dem PC und haben dabei unsere Augen über Stunden auf eine vollkommen unnatürliche, kurze Entfernung akkommodiert. Dies hat Auswirkungen auf den gesamten Körper und den Tonus der Muskulatur. Wir werden immer unbeweglicher und steifer. Die Folge ist auf kurz oder lang irgendeine schmerzhafte Rückmeldung unseres Körpers. Der Rücken ist hier ein beliebter Rückmeldungskandidat.

Was können wir dagegen tun? Uns bewegen, regelmäßig Beweglichkeits- & Mobility-Trainings machen, im Stehen am Computer arbeiten und unserem Körper Baustoffe zuführen, die seine Strukturen möglichst biegsam werden lassen. Zu den Baustoffen zähle ich hier auch mal Wasser. Denn unser Körper benötigt Wasser, um geschmeidig zu sein. Aus Sicht der TCM benötigen wir zum Mittagessen frisches, am besten gedünstetes Gemüse, damit die Leber aus diesem Rohstoff nachts ihr Leberblut produzieren kann. Dieses Leberblut macht flexibel. Es sorgt für elastische Haut, gesunde Haare und Nägel und ebenso elastische Sehnen.

Was können wir sonst tun, wenn Muskeln uns Sehnen der Meinung sind uns permanent ihre Zugkraft präsentieren zu wollen? Wir können unseren Körper mit ausreichend Magnesium und Omega 3 versorgen. Denn diese haben eine wichtige Funktion, wenn es um den Tonus der Muskelfasern geht. Ein weiterer großartiger Tipp für die Versorgung mit wichtigen Stoffen für geschmeidige Strukturen ist Ackerschachtelhalm Tee. Für eine schöne und feste Haut kannst du diesen super mit Kamillentee und Stiefmütterchen Tee kombinieren. Diese Kombination wirkt auch entzündungshemmend und hilft daher auch bei entzündlichen Problemen wie z.B. Akne, Neurodermitis und Co. Omega 3 ist in diesem Zusammenhang auch übrigens ein ganz wichtiger Mikronährstoff.

So und nun fasse ich dir alles nochmal ganz kompakt zusammen:
Sei flexibel. In allem. Mental und körperlich. Denn Anpassungsfähigkeit ist eine wertvolle und lebenswichtige Eigenschaft. Um die körperliche Beweglichkeit zu verbessern, probiere deine „Sitz-Zeit“ möglichst klein zu halten, deinen Bewegungsumfang zu steigern, deinem Körper gute Baustoffe zu servieren wie Gemüse zum Mittag, Magnesium & Omega 3, sowie Ackerschachtelhalmtee. Und ganz wichtig ist übrigens auch guter Schlaf und hier ist wichtig nicht zu spät in die Heia zu gehen.

Fang doch einfach mal mit einer kleinen Sache an. Und denke stets daran: Steter Tropfen höhlt den Stein.

Ich wünsche dir eine bewegliche und flexible Zeit in allen Dimensionen deines Seins.
(Was ein Satz. 😉)

Herzliche Grüße

Marion

Admin - 15:31 @ Ernährung, Mikronährstoffe, Sport, Mindset | Kommentar hinzufügen